Die Nachbarschaftsgespräche

"Was ist mir für das Zusammenleben in Schwäbisch Gmünd besonders wichtig?" So lautete die Leitfrage der ersten Beteiligungsphase zwischen Oktober und Dezember 2018. Beim Fest der Kulturen, Ständen auf dem Weihnachtsmarkt, Postkarten u.v.m. haben viele Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen und Ideen eingebracht. Alle Beiträge können hier auf der Online-Plattform noch einmal nachgelesen werden.

In der zweiten Beteiligungsphase zwischen März und April sollen die eingegangen Ideen und Argumente im Rahmen von Nachbarschaftsgesprächen vertieft, ergänzt und abgewogen werden. In jedem Stadtquartier bzw. in jedem Ortsteil wird dazu eine Veranstaltung stattfinden.

Die Ergebnisse der Nachbarschaftsgespräche fließen maßgeblich in die endgültige Version der Gmünder Charta ein!

Sie haben Fragen zur Anmeldung oder zum Prozess? Nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.

 

Dokumente zum Herunterladen:

Bild: Beteiligungsportal Baden-Württemberg

Start in die Nachbarschaftsgepräche

 
Am 4. März fiel der offizielle Startschuss zur zweiten Beteiligungsphase der "Gmünder Charta" mit dem ersten Nachbarschaftsgespräch in der Weststadt. Fünfzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten intensiv und konstruktiv über die zukünftige Charta. 
Nach der Begrüßung durch die Hausherrin und Quartiersmanagerin Eva Bubitz, die auch mit der Vorbereitung vor Ort betraut war, führte Dieter Lehmann als Leiter des Amtes für Familie und Soziales in das Thema ein. Dabei zeigte er auch noch einmal die Vorgehensweise des Charta-Prozesses auf. Moderiert wurde der Abend durch Ute Kinn (GRiPS). 
 
Anschließend feilten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Inhalt und Formulierungen der Charta. Dabei zeigte sich, dass einzelne Leitsätze den Teilnehmenden besonders wichtig waren. Bei der intensiven Arbeit verging die Zeit wie im Fluge, so dass die angesetzten drei Stunden am Ende nicht ausreichten. 
 
Auch das zweite Nachbarschaftsgespräch fand großen Anklang bei den Teilnehmenden. Gastgeber war hier das Stadtteilbüro Hardt unter der Leitung der zuständigen Stadtteilkoordinatorin Regina Schwarz. Die Einführung übernahm bei diesem Gespräch Franka Zanek, die Leiterin des Stabsbereich Integration/PFIFF, die sich besonders darüber freute, dass sich bei diesem Gespräch auch viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Flucht- und Migrationshintergrund engagierten.
 
Im ehemaligen Gasthof "Mondschein" fand das dritte Nachbarschaftsgespräch für die Teilorte Bargau, Degenfeld und Weiler statt. Nach der Begrüßung des Ortsvorstehers von Weiler, Bernhard Feifel, und einer Einführung durch Franka Zanek folgte erneut ein sehr anregender und ergebnisreicher Austausch.

Zum Nachbarschaftsgespräch am 11.03.2019 kamen wieder über 20 Bürgerinnen und Bürger aus den drei Teilorten Wetzgau/ Rehnenhof, Großdeinbach und Lindach. Nach der Begrüßung durch Ortsvorsteher Johannes Weiß aus Wetzgau/ Rehenhof stellvertretend für alle drei Teilorte und ihrer anwesenden Ortsvorsteher, gab es eine Einführung durch Dieter Lehmann, dem Leiter des städtischen Amtes für Familie und Soziales. Anschließend wurde von den Teilnehmenden drei Stunden sehr sachlich und ernsthaft über die Charta diskutiert. Mit der wieder sehr souverän agierenden Moderatorin, Ute Kinn (GRIPS), machten die Anwesenden deutlich, dass ihnen vor allem die Umsetzung der von ihnen genannten Maßnahmen, die sie auf Grundlage der Charta formulierten, wichtig sind. Außerdem wünschten sie sich eine ständige Überprüfung des Umsetzungsprozesses sowie idealerweise ein unabhängiger Ombudsmann/-Frau als Wächter der Charta. Insgesamt wurde die Charta als guter Ansatz für das Miteinander leben der Gmünder Bürgerschaft empfunden. Bedauert wurde, dass an dem Abend keine Jugendlichen anwesend waren.

Am 14. März fanden die Nachbarschaftsgespräche bei Andrea Demsic im Bürgertreff in Straßdorf für die Ortsteile Straßdorf und Rechberg statt. Nach einer Begrüßung der stellvertretenden Ortsvorsteherin von Straßdorf, Ute Dlask, wurde von Franka Zanek ins Thema eingeführt. Den Abend moderierte wieder Ute Kinn. Es waren anregende Gespräche, wobei auch der Erhalt und das Erleben des wunderbaren Landschaftsraums um die Teilorte im Fokus standen.

Tags darauf waren die Teilnehmenden der Nachbarschaftsgespräche zu Gast in der Pestalozzischule in Herlikofen für die Ortsteile Hussenhofen und Herlikofen. Nach der Begrüßung des Ortsvorstehers von Herlikofen, Thomas Maihöfer, gab Franka Zanek eine Einführung in die Thematik. An diesem Abend standen unter anderem die Themen "sinnvoller Flächenverbrauch" und "Wohnraumentwicklung" im Fokus.
 
Am 20. März versammelte sich eine Gruppe von Bürgern im Stadtteilzentrum der Oststadt, um gemeinsam die Charta zu diskutieren. Gastgeberin war die Stadtteilkoordinatorin Christine Hüttmann. Gekommen waren z.B. ein ortansässiger Unternehmer, Mitarbeiter der GU, des Jugendtreffs Ost und verschiedene andere BürgerInnen. Ein wichtiger Beitrag an diesem Abend war unter anderem, dass es die Charta auch in leichter Sprache braucht, wie im städtischen Inklusionsprozess praktiziert. Manche in der Charta benutzen Begriffe wurden hinsichtlich ihrer Bedeutung und Notwendigkeit hinterfragt und eine bessere Formulierung bis nach 21 h diskutiert. Dieter Lehmann von der Stadt hatte am Anfang eine Einführung gegeben, was die Charta und ihr Ziel sind, was bisher geschah und wie es weiter geht. Die Moderatorin Ute Kinn moderierte mit viel Ausdauer und Geduld diesen wieder einmal sehr langen und intensiven Abend des 8. Nachbarschaftsgesprächs. 
 
Eine eher kleine, aber äußerst kompetente Gruppe von BürgerInnen hatte sich zum insgesamt siebten Nachbarschaftsgespräch im Quartiershaus im Spital zum Hl. Geist in der Altstadt eingefunden. Die Quartiersmanagerin dieses Stadtteils, war die Gastgeberin mit ihrem sehr schönen Gemeinschaftsraum. Nach der Einführung zur Charta durch Dieter Lehmann, dem Vertreter der Stadt, übernahm Ute Kinn die Moderation. Die Gruppe arbeitete dann sehr intensiv 3 Stunden, feilet dabei sehr kompetent an den Leitsätzen der Charta und identifizierte dabei einen Bereich der bisher ganz fehlte: Handel, Gewerbe und v.a. Inhaber geführte Läden in der City. Am Ende hatten alle Teilnehmenden das Gefühl sehr gut gearbeitet zu haben. 
 
In Bettringen, der kommunalen Begegnungsstätte Riedäcker, kam eine Gruppe von über 20 Bürgerinnen und Bürger zusammen, die sehr kompetent, mit detaillierten Kenntnissen zur Geschichte von Gmünd und zum Grundgesetz diskutierten. Uli Bopp, der Quartiersmanager, und Brigitte Weiß, die am Anfang die Teilnehmer begrüßte, hatten neben den Zufallsbürgern und den sich beworbenen Bürgern auch Teilnehmer/-innen von den Bürgertischen des Bettringer Stadtteilentwicklungsprozesses eingeladen, der derzeit ebenfalls läuft. Wie schon dort, zeigte sich auch an diesem Abend das hohe Interesse der Bettringer an ihrer Stadt und ihrem Stadtteil. Oftmals wurden für die Formulierung der Leitsätze kurze und klare Formulierungen gewählt. Positiv hervorzuheben ist, dass durch die Zufallsauswahl Bettringer Neubürger beteiligt waren. Ute Kinn und Dieter Lehmann, die Moderatoren, haben sehr zufrieden den Abend mit einem obligatorischen Abschlussbild der Teilnehmenden abgeschlossen. 
 
Am 25. März fand das letzte von den insgesamt 10 Nachbarschaftsgesprächen im Südstadt-Treff der Stadtteilkoordinatorin Katharina Jaeger statt. Wieder wurden von den Teilnehmer/-innen unter Anleitung von Ute Kinn die Leitsätze der Charta gedreht und gewendet auf der Suche nach der besten Formulierung. Dieter Lehmann von der Stadt Schwäbisch Gmünd sorgte wieder mit Erläuterungen zur Charta für den Einstieg in die Gruppendiskussion.

 

In der Mediengalerie finden Sie Impressionen der Nachbarschaftsgespräche.

 
 
Anni Schlumberger
 

Termine

Die Nachbarschaftsgespräche beginnen jeweils um 18:00 Uhr.

04. März 2019, Weststadt
Stadtteilbüro West: Heinrich-Steimle-Weg 1, 73525 Schwäbisch Gmünd

06. März 2019, Hardt
Stadtteilbüro Hardt: Szekesfehervarer Straße 11, 73525 Schwäbisch Gmünd

07. März 2019, Bargau, Degenfeld, Weiler
ehem. Gasthof "Mondschein": Herdtlinsweiler Straße 9, 73529 GD–Weiler

11. März 2019, Rehnenhof, Wetzgau, Großdeinbach, Lindach
Friedensschule: Karlsbader Str. 25, 73525 GD–Rehnenhof

14. März 2019, Straßdorf und Rechberg
Bürgertreff Straßdorf (Hochhaus): Einhornstraße 1, 73529 GD-Straßdorf

15. März 2019, Hussenhofen und Herlikofen
Pestalozzischule: Theodor-Heuss-Straße 5, 73527 GD–Herlikofen

18. März 2019, Altstadt
Bürgertreff Altstadt: Hospitalgasse 34, 73525 Schwäbisch Gmünd

20. März 2019, Oststadt
Stadtteilbüro Ost/Stadtteilzentrum Ostt: Buchstraße 145/1, 73525 Schwäbisch Gmünd

21. März 2019, Bettringen
Begegnungszentrum Riedäcker: In den Riedäckern 31, 73529 GD–Bettringen

25 März 2019, Südstadt
Stadtteilbüro Süd: Klarenbergstraße 33, 73525 Schwäbisch Gmünd

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